Ziele aufschreiben, Erfolgstagebuch führen: Wie das Zusammenspiel beider Gehirnhälften uns erfolgreich sein lässt

MemoMe. Planer Monatsfazit

Viele von uns haben es schon geahnt, nun ist es jedoch auch wissenschaftlich belegt: wer Ziele und auch die zwischenzeitlich erreichten Erfolge schriftlich festhält, ist erfolgreicher in dem, was er tut. Was nur in unserem Kopf herumspukt, ist nicht wirklich greifbar, was wir jedoch schwarz auf weiß vor uns geschrieben sehen, ist quasi ein Fakt, ein Vertrag, der eingehalten werden muss. Aber warum lassen wir uns und unsere Selbstdisziplin so leicht übertölpeln?

Die Psychologin Gail Matthews fand heraus, dass Menschen nur zu 43% ihre gesteckten Ziele erreichen, wenn sie diese lediglich mündlich formulieren. Menschen hingegen, die konkrete Ziele sowie die dafür notwendigen Schritte und auch ihren Erfolg schriftlich festhalten, erreichen mit einer Wahrscheinlichkeit von 76% ihre Ziele. Die Erklärung der Psychologin lautet, dass die Ersteren nur ihre Vorstellungskraft nutzen, die in der rechten Gehirnhälfte zu Hause ist. Wer hingegen aufschreibt und priorisiert, schafft Fakten – ein typischer Fall für die linke Gehirnhälfte, die auf Logik und Struktur programmiert ist. Erst dann spielen beide Hirnhälften zusammen und nur so sendet unser ganzes Gehirn unablässig das Signal an unser Unterbewusstsein: Ich will das und ich werde das schaffen!

Um unsere Ziele sinnvoll zu formulieren, gibt es verschiedene Methoden wie z.B. die SMART-Methode. Auch ein Bullet Journal mit Keys, die auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sind, ist ein gutes Instrument, um die zwei Gehirnhälften erfolgreich zu vernetzen.

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